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Sonntag, 04.02.07

Die ersten Tage (Donnerstag bis Sonntag) waren relativ einfach zu überstehen.

Zunächst will ich erklären, warum ich mich jetzt "fast schon verbissen" in dieses neue Abnehmprojekt stürze:

Ich schreibe das übrigens alles so runter, ohne auf die Rechtschreibung im Detail zu achten. Dies war nie meine besondere Stärke und ich schreibe zu schnell, ohne richtig "10-Finger" zu können, obwohl ich Kurse belegt hatte, dies aber damals nur zum Schein, um mich als Schüler (15-16 J.) mit meiner damaligen Jugend-Freundin abends zu treffen, welche in der selben Schule zur gleichen Zeit eine Gymnastistunde besuchte!

Weil ich beuflich viel Schreiben muss, ist das heute ein großer Nachteil und das versuche ich immer meinen Kindern zu erklären, bis jetzt erfolglos.

Ich habe furchtbare Angst - auch vorm Sterben!

Es gab eine Zeit, da wäre ich froh gewesen, ich wäre nicht mehr da.

Diese furchtbare Sache mit einem betrügerischen Partner, dessen "bekloppter" Ehefrau, einem saudummen, feigen, selbsternannten Freund und von Brüdern und Partnern, die, aus welchem Grund auch immer, einfach sagten, der Rhein fließt von der Nordsee Richtung Alpen!

Selbst meine Frau und meine Kinder konnte das fast nicht mehr aufwiegen, diese Enttäuschung.

Doch das ist vorbei.

Ein sehr guter junger Arzt in einer Institutsambulanz, ein angehender Professor, ein herzspezialist mit viel einfühlungsvermögen (beide in der Reha-Klinik Blieskastel),eine sehr kompetente Psychotherapeutin und schließlich der Glaube an Gott, haben mir wieder diese Orientierung gegeben.

Nicht so sehr, der Wille, meiner Frau jenes Geld wieder zu geben das ich "in den Sand setzte", nicht verspielt, nicht verhurte, im Glauben an gesicherte Zukunft.

Vor meiner Frau hatte ich mich teilweise nur geschämt und auch meinen Kindern, die alles sehr mitbekamen, wollte ich diesen erfolglosen Versorger nur noch ersparen.

Was half war die Krankheit, die Ruhe, trotz aller Pein, Abstand zu gewinnen, noch mehr Elend zu sehen und auch zu sehen, wie die kranken Leidensgenossen eigentlich nur Leben wollten.

Und die Konfirmation unseres Sohnen. Gedämpft durch die Medikamente im Gottesdienst einfach nur hören und begreifen.

Jetzt setze ich mich gleich mit jenem Einwand auseinander, den ich mir, der geborene Selbstzweifler, auch ständige vorhalte- auch heute noch:

Wendest Du Dich nur Gott zu, weil du erfolglos warst und weil man für das Himmelreich nichts braucht, außer anständig gewesen zu sein?

Nein, sage ich mir dann aus folgender Überlegung:

Ich habe bereits 1996 einen Weg gewählt, der schwer sein würde.

Es bestand für bestimmte unternehmerische Handlungsweisen kein Anlass mehr und es gab Raum und Zeit neuen Ansätzen zu folgen.

Weil halt keiner mit gehen wollte, ging ich halt alleine.

Ich hätte oft die Möglichkeit gehabt umzukehren, das Gleis zu wechseln, doch wenn man Vorsätze hat, solte man den auch folgen und ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Beweggründe schlecht sind, vielleicht naiv und dumm, wie einmal ein Banker meinte.

Doch, ich bin etwas vom Weg abgekommen, es wird noch genug Zeit sein bis zum 31.05.07 um einzelne Personen, geschehnisse näher zu erörtern.

Warum ich Angst habe vorm Sterben?

Zunächst ganz einfach-es kann weh tun!

Bei meinem Infarkt lag ich im Bett, hatte erst Zahnschmerzen, dann Bauchschmerzen, dann war mir übel, dann dieser Druck "wie ein Fußball aus 2 m vom 125 kg Hannes an die Brust" und dennoch wäre ich fast eingeschlafen, wenn ich nicht wegen plötzlicher Atemnot regelrecht aus dem Bett geschnellt wäre, eine fast nicht nachvollziehbare Schilderung, wog ich doch damals ca. 140 kg.

Der geneigte Leser muss sich diese Angst so vorstellen, als schwimme man in einem noch jungfräulich Kiesloch und man will feststellen, wie tief schon gebaggert ist. Eben stand man noch, kann also nicht so tief sein, also Luft rein und runter. Doch dann merkt man, dass es doch noch tiefer geht, dreht um, sieht das Licht, meint man ist oben, reißt den Arm nach oben, hofft auf Luft- Wasser! Verzweiflung fliegt an, der Puls rast, man schluckt schon Wasser- und da endlich ist man oben und so fertig, dass man weinen könnte, aber acht geben muss nicht zu ersaufen, weil man geschockt und fertig ist.

So ist mir das mal passiert in meiner Jugendzeit, als ich meine heutige Frau gar heftig lieb hatte und mir kein Weg zu weit war und auch kein See zu gross (leider zu tief!) .

Und so geneigter Leser, muss man sich auch vorstellen, we man zum Glauben kommt, an Gott, Jesus und die Erkenntnis, dass es im Leben mehr gibt.

Man schimmt im offenen Meer als Schiffbrüchiger und sieht auf einmal eine Insel. Es barf zwar einer gewissen Ansterngung, doch die Fließrichtung paßt, der Wellengang nötigt hier und da zum Schlucken, doch wer  etwas Energie aufbringt der schafft das auch. Übrigens, außer Schiffbruch im methaphorischen Sinn blieb mir diese Unglück erspart. Außer dass es mich schon wieder nötigt zu einem kleinen Schweif, an jene erfolgreiche zeit als wir ein 12m Meter Boot besaßen. Doch schön sind nur Erinnerungen an die wenige aber lustigen Erlebnisse, Anker in der Schleuse!, nicht die erkenntnis, dass dies wirtschaftlich für mich nicht mehr möglich sein wird. 

Und warum ich gleichfalls noch etwas leben will - meine Frau und meine Kinder und mein Hund sind einfach so tolle Wegbegleiter, die würde ich ungern missen, ich will diesen im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen so lange ich kann.

Quasi als Unterruprik werde ich sehr nervös, wenn meine Füße brenne, meine Muskeln zucken, Krämpfe sich andeuten, weil ich da an meinen Vater denken muss, dem man den Vorderfuß wegen Diabetes amputierte und an meinen lieben verstorbenen Fußball-Freund, der beide Beine verlor und dann quallvoll nach einer Wundinfektion starb.  

So, und nun hatte ich unlängst fast wieder so eine Nacht wie damals, eibschl. Krämpefn und Taubheit im Bein- ich hatte diese Angst, bin am nächsten Morgen dann zu meinen Arzt, einem noch relativ jungen Allgemein-Mediziner, schämt mich bei diesem ob meines angestiegenen Zuckerwertes und meiner Leibesfülle und bin dann zu der besten Krankengymnastin, weil ich kaum noch Gehen konnte und nahm meine körperliche Ertüchtigung in Angriff.

Sie hat mir jetzt schon dreimal geholfen und dies wird Ansporn sein das Ding durchzuziehen!

Und als ich dann am nächsten Morgen, nach meinem Arztbesuch, aus dem Haus trat, begegnete mir da nicht mein Nachbar, der Ernährungsberater ist und so dezent, dass er mich wirklich zu keinem Zeitpunkt nötigte mir seine Dienste anzubieten?

Obwohl ich wieder eine neue Diät im Kopf hatte- über diese Erfahrungen schreibe ich ein ganzes Kapitel, weiss ich doch, und da finde ich mich in guter Gesellschaft mit namhaften Internisten, dass ich schnell abnehmen muss (mein Zuckerwert nötigt dazu) und dass das nur mit Nahrungsergänzung geht.

Wenn ich vorher den netten Nachbar nicht ansprach, dann mehr aus den Grundsätzen: Im Geschäft kein Gespusi und keine Geschäfte mit Familie und Nachbarn.

Doch an diesem Morgen war der Zeitpunkt da, ich signalisierte Beratungsbedarf und abends nahm ich das erste Pulver.  

Und weil ich bereits mit Bio-Norm, Slim-Fast und Comidia Erfahrung sammeln konnte mit nahrungsergänzung, muss ich sagen, dass Herbalife-Produkte, welche von meinen Nachbarn vertrieben werden, demgegenüber einige Vorteile haben.

Schmecken besser, sättigen besser und sie sind leichter löslich.

Und sie wirken. Hatte ich noch zu Beginn einen nüchternen Zuckerwert morgens von ca. 162-182, so lag dieser heute bei 125!

Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass meine beste Krankengymnastin goldene Hände hat, dass mein guter Freund der Elektromeister mich wieder zum Walken überredete und dass ich mich jetzt überwand zu 3 x 4 km schnellem Gehen bei uns in der Gemarkung, trotz heftiger Scherzen.

Doch mehr sage ich nicht. Ich habe schon soviele Kilos abgenommen, immer sank der Zucker und immer kamen mehr Pfunde drauf. Dass ich abnehmen werde, steht außer jedem Zweifel, das habe ich schon mit Ätkins, Trennkost, Mittelmeer-Diät, Kartoffeldiät etc. geschafft, doch es wird sich zeigen, ob ich ich es diesmal halte.

Übrigens sagen auch meine Nachbarn wie alle Mediziner, dass langfristig nur die Nahrungsumstellung hilft!

So, das soll für den Einstieg ausreichen.

- nicht auf Rechtschreibfehler geprüft

 

 

 

5.2.07 00:55
 


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